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Philosophie

Wegepflege neu gedacht

Vorhandenes nutzen, auch bei Trockenheit arbeiten.

Feld- und Schotterwege zu pflegen muss einfach, schnell und bezahlbar sein. Genau dafür stehen unser VGrader, der V12-Aufreißer und das Bankettschild 2.0. Sie ermöglichen eine ressourcenschonende Wegepflege mit wenig Personal, geringem Leistungsbedarf und möglichst wenig neuem Material. Unser Grundgedanke: Vorhandenes Wegematerial aufbereiten, zurückgewinnen und bestmöglich wieder einbauen.

Einfach zu bedienen — auch ohne landwirtschaftlichen Hintergrund

Unsere Geräte sind so ausgelegt, dass Bauhofmitarbeiter nach einer verständlichen Einweisung gut damit arbeiten können. Spezielle Erfahrung im Ackerbau oder ein Team aus Wegebauspezialisten ist dafür nicht erforderlich. Eine Person, die mit dem Zugfahrzeug vertraut ist, kann die Wegepflege übernehmen — unkompliziert und gut in den Bauhofalltag integrierbar.

Der besondere Vorteil: Mit dem V12 können auch trockene, harte Wegoberflächen bearbeitet werden. Das eröffnet Kommunen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten und macht die Wegepflege besser planbar.

V12-Aufreißer: Die Oberfläche bearbeiten, den Unterbau erhalten

Bei der Wegepflege spielt die Feuchtigkeit eine entscheidende Rolle. Ist der Weg zu trocken, lässt sich die harte Oberfläche häufig nur schwer bearbeiten. Ist er zu nass, kann das Material kleben und sich schlecht verteilen. Das passende Zeitfenster ist deshalb oft begrenzt.

Genau hier setzt unser V12 an. Seine federnd gelagerten Zähne bearbeiten gezielt die obere, verhärtete Schicht. Sie kratzen die Oberfläche auf und lockern das Material, ohne bei richtiger Einstellung tief in den tragenden Unterbau einzugreifen.

Der V12 wurde für die zügige Arbeitsweise unseres VGraders entwickelt. Er macht das oberflächennahe Material für die anschließende Pflege wieder nutzbar. So lässt sich die Kombination auch bei trockenen Bedingungen wirkungsvoll einsetzen.

Trockenheit als Chance — Material aus dem Mittelwulst zurückgewinnen

Auf vielen Feldwegen bildet sich zwischen den Fahrspuren ein bewachsener Mittelwulst. Darin steckt häufig wertvolles Wegematerial. Unser Ansatz: Dieses Material bestmöglich zurückgewinnen und wieder nutzen.

Vorne lockert der V12 die verhärtete Oberfläche und zerkleinert den bewachsenen Mittelwulst. Hinten nimmt der VGrader das gelockerte Material auf, mischt und verteilt es wieder auf dem Weg. Gerade bei trockenen Bedingungen lässt sich das gelöste Material gut aufbereiten.

Entscheidend ist dabei die richtige Materialmischung: Ein tragfähiger Schotterweg braucht neben gröberen Körnungen auch passende Feinanteile. Durch das Auflockern werden vorhandene Feinanteile wieder für die Mischung nutzbar. Wie viel Material zurückgeführt werden kann, hängt von seiner Zusammensetzung und dem Bewuchs ab.

V12-Aufreißer und VGrader gemeinsam im Einsatz

Bankettschild 2.0: Material zurück auf den Weg holen

Auch am Wegrand bleibt wertvolles Material liegen, das auf der Fahrfläche fehlt. Mit unserem Bankettschild 2.0 können wir das Bankett in beide Richtungen bearbeiten: Material lässt sich nach außen räumen oder gezielt vom Rand zurück auf den Weg holen.

So wird geeignetes, seitlich angesammeltes Wegematerial wieder dorthin gebracht, wo es gebraucht wird. Anschließend kann es mit dem VGrader verteilt und in die vorhandene Wegoberfläche eingearbeitet werden.

Das ist Recycling direkt vor Ort: vorhandenes Material zurückholen, weiterverwenden und den Bedarf an neuem Kies und Schotter reduzieren.

Vorhandenes erhalten — neuen Materialbedarf reduzieren

Für uns beginnt Ressourcenschonung direkt auf dem Weg. Ob aus der verhärteten Oberfläche, dem Mittelwulst oder dem seitlichen Bankett: Was vorhanden und geeignet ist, soll bestmöglich weiterverwendet werden. Das spart Material, Transporte und Kosten.

V12-Aufreißer, Bankettschild 2.0 und VGrader ergänzen sich dabei: auflockern, zurückholen, aufbereiten und verteilen. Die jeweiligen Arbeiten lassen sich mit einer Person und dem passenden Zugfahrzeug erledigen.

Schnell arbeiten — regelmäßig pflegen

Mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von 15–20 km/h ermöglicht der VGrader eine zügige und wirtschaftliche Wegepflege. Auch der V12 ist für hohe Arbeitsgeschwindigkeiten ausgelegt; die passende Geschwindigkeit richtet sich nach dem Weg, dem eingesetzten Gerät und den Arbeitsbedingungen.

Ein Beispiel: Bei einem kommunalen Feldwegenetz von rund 40 Kilometern kann eine Pflegefahrt mit dem VGrader über das gesamte Netz unter passenden Bedingungen in etwa einem halben Tag erfolgen.

15–20 km/h
Arbeitsgeschwindigkeit des VGraders
40 km
Wegenetz in etwa einem halben Tag gepflegt

Das beschreibt eine einzelne Pflegerunde. Der Einsatz von Aufreißer oder Bankettschild kann je nach Zustand des Weges zusätzliche Arbeitszeit erfordern. Je nach Zustand und Grundmaterial können außerdem mehrere Überfahrten pro Einsatz nötig sein. Auch im Jahresverlauf sind wiederkehrende Pflegefahrten erforderlich. Wie häufig, bestimmen der Weg, seine Beanspruchung und die Witterung.

Gerade deshalb ist die schnelle, einfache Arbeitsweise so wertvoll: Regelmäßige Pflege lässt sich mit überschaubarem Zeit- und Kostenaufwand in den Bauhofalltag einplanen.

Das gesamte Wegenetz im Blick — kommunale Verantwortung einfach umsetzen

Gemeinden leisten mit der Unterhaltung der Wege in ihrer Zuständigkeit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Den gesetzlichen Rahmen bilden unter anderem die Straßenbaulast — in Bayern geregelt in Art. 9 des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes — und die Verkehrssicherungspflicht.

Für Bauhöfe ist das eine anspruchsvolle Aufgabe: Personal, Zeit und Budgets sind begrenzt. Werden mit aufwendigen Maßnahmen beispielsweise nur zwei oder drei Kilometer im Jahr bearbeitet, bleibt für die Pflege des übrigen Netzes häufig wenig Spielraum. Dabei braucht das gesamte Wegenetz Aufmerksamkeit.

Mit unserem Gerätesystem wird eine regelmäßige Pflege über das gesamte Netz hinweg leichter umsetzbar. Die schnelle Arbeitsweise, der geringe Personalbedarf und die Wiederverwendung vorhandenen Materials ermöglichen wirtschaftliche Pflegeeinsätze. So können Kommunen mehr Wegstrecke in ihre laufende Unterhaltung einbeziehen und auf entstehende Schäden frühzeitig reagieren.

Ziel ist, Schlaglöcher, Spurrinnen und Unebenheiten durch passende Pflege zu verringern und die Wege dauerhaft gut nutzbar zu halten. Wiederkehrende Pflegerunden unterstützen die sichere Nutzung und helfen, größere Schäden und aufwendige Instandsetzungen zu vermeiden. Regelmäßige Kontrollen und die gezielte Sicherung besonderer Gefahrenstellen ergänzen diese Pflege.

Wenig PS. Eine Person. Gepflegte Wege.

Einfache Bedienung, geringer Zugleistungsbedarf und kurze Einsatzzeiten helfen, Diesel, Personalaufwand und Betriebskosten zu sparen. Im Vergleich zu großen Gradern bietet der VGrader eine preiswerte Lösung für die laufende Pflege kommunaler Feld- und Schotterwege.

Davon profitieren alle: der Bauhof durch planbare Arbeit, die Gemeinde durch einen wirtschaftlichen Mitteleinsatz und die Bürger durch besser gepflegte Wege — ob mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit Hund oder im landwirtschaftlichen Einsatz.

Unsere Philosophie: Vorhandenes Material nutzen. Zurückholen statt verlieren. Das gesamte Wegenetz dauerhaft und wirtschaftlich erhalten.

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